Da hilft nur Wasser: Sommerlager des BA II im Strandbad Obhausen

So lautete das Motto beim diesj√§hrigen Sommerlager der Jugendfeuerwehr des Brandschutzabschitts II im Strandbad Obhausen. Es ist ja mittlerweile das zweite Mal ,dass das Zeltlager im Strandbad stattfindet und auch das zweite Mal mit tropischen knapp 40¬įC. Da war viel Trinken angesagt.

Da war es gut, dass die Spiele und Stationen in die Nachtwanderung und in den fr√ľhen Morgen gelegt wurden. Am Zeltlager haben insgesamt 5 Feuerwehren aus dem Brandschutzabschnitt teilgenommen mit ca. 50 Kindern plus ihre Betreuer. Diese wurden bunt gemischt in Gruppen und durften dann insgesamt 10 Stationen durchlaufen, um ihr Geschick beim Hindernis-Parcours oder beim Wassertransport zu zeigen. Man konnte gut erkennen, dass die Zusammenarbeit trotz gemischter Wehren sehr gut funktionierte und sich manche Erwachsenenfeuerwehr davon was abgucken k√∂nnte.

Durch die Unterst√ľtzung der Feuerwehr Alberstedt mit ihrer Gulaschkanone, gab es am Samstag Nudeln mit ‚ÄěFeuerwehrso√üe“ zum Mittagessen. Dies wurde sehr gut durch die Kinder und Jugendlichen angenommen. Abk√ľhlung erfolgte durch viele Spr√ľnge ins k√ľhle Nass des Naturstrandbades. Die traditionelle Neptuntaufe, bei der alle Neulinge getauft werden, gefolgt von einer Disko, durften am Abend nicht fehlen.

Bedanken m√∂chten wir uns bei den Feuerwehren mit ihren Wehrleitern und Betreuern, die es den Kindern erm√∂glichen, am Zeltlager teilzunehmen und daf√ľr ihre Freizeit spendeten. Ein weiteres Dankesch√∂n gilt der Verbandsgemeinde Weida-Land und der Gemeinde Obhausen sowie Verbandsgemeindewehrleiter Ronny Rebs.

Ein besonderes Dankesch√∂n gilt dem Landwirtschaftsbetrieb Holter und dem Getr√§nkefachgro√ühandel Dubielzig f√ľr die Unterst√ľtzung.

Text und Bilder: Kristin Lorenz

1o

Foto 1: das Lager ist fertig aufgebaut

2o

Foto 2: die Neptuntaufe

 

Tag der offenen  T√ľr unter dem Motto: Gewalt gegen Einsatzkr√§fte geht garnicht!

Gewalt gegen Einsatzkr√§fte geht garnicht, so lautete das Thema des diesj√§hrigen Tags der offenen T√ľr der Ortsfeuerwehr Gr√∂bers.

Dieser wurde am 25.05.2019 erstmals an einem Samstagnachmittag am Ger√§tehaus der Ortsfeuerwehr durchgef√ľhrt. Und diese √Ąnderung war eine gute Entscheidung, dies zeigten die bessere Beteiligung an Besuchern und G√§sten und deren R√ľckmeldungen. Auch f√ľr die Mitglieder war am Vormittag mehr Zeit, um alles aufzubauen.

Dass der Tag auf den 2. Tag der Feuerwehr in Sachsen Anhalt fiel, ist Zufall, aber man kann ja auch mal in der Vorplanung Gl√ľck haben.

Ziel des Tags der offenen T√ľr war die Mitgliederwerbung und die Brandschutzerziehung.
Ein besonderes Anliegen war es auch, auf das Thema ‚ÄěGewalt gegen Einsatzkr√§fte“ aufmerksam zu machen.

Dieses Problem den Besuchern aus der Gemeinde und den G√§sten sinnvoll vermitteln zu k√∂nnen, war gar nicht so einfach. Denn diese Formen der Gewalt anschaulich darzustellen verbot sich, da doch viele Besucher kleine Kinder mit bei der Veranstaltung waren. Obwohl auch leider schon in diesen Altersgruppen der Respekt gegen√ľber Erwachsenden bzw. Einsatzkr√§ften manchmal zu w√ľnschen √ľbrig l√§sst. Denn Anp√∂beln, Anspucken und Beschimpfen ist auch eine Art der Gewalt. Denn Gewalt kann nicht nur k√∂rperlich ausge√ľbt werden. Es wurde versucht, die Probleme mit Aufstellern und bei Gespr√§chen zu vermitteln.

Aber dies war nicht das Einzige was den kleinen und großen Besuchern und Gästen geboten wurde. Bei der Fahrzeug- und Technikausstellung konnten die Fahrzeuge besichtigt und einiges ausprobiert werden. Auch Fragen rund um die Feuerwehr wurden gerne beantwortet.

Die mittlerweile 13. Fire-Games wurden in diesem Jahr f√ľr die Kinderfeuerwehren durchgef√ľhrt.

Die Beteilung bei diesen lustigen, von Feuerwehrsituationen kindergerecht abgeleiteten

Spielen, war leider nicht so gut. Warum das so war, wird noch geklärt, um beim nächsten mal

mehr Startmannschaften zu haben.

Genutzt wurde der Tag auch zum feierlichen Wechsel von sechs Kindern aus der Abteilung Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr. Alle sind in den letzten Wochen 10 Jahre alt geworden und werden nun zusammen mit den ‚Äěgro√üen“ der Jugendfeuerwehr ihren Dienst dort durchf√ľhren. 

Weiterhin fand eine Kinderbelustigung durch die Jugendfeuerwehr und einen Clown statt. Eine H√ľpfburg und Sportger√§te liessen den Spa√ü-, Sport- und Bewegungsdrang nicht zu kurz kommen.

Vorf√ľhrungen durch eine Blaskapelle, Sportgruppe und der Kinder- und Jugendfeuerwehr sorgten f√ľr Abwechslung.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr hatte mit Unterst√ľtzung ihrer Betreuer drei √úbungen vorbereitet. So wurde eine Katze von einem Dach gerettet, eine Person vor dem Ertrinken bewahrt und erste Hilfe bei einem Sonnenstich vorgef√ľhrt. 

Diese √úbungen wurden jeweils zweimal gemacht, einmal wie man es richtig macht und einmal wie man es nicht machen soll. So wurde zum Beispiel bei den nicht richtigen Hilfen die Katze (Pl√ľschtier) mit Steinen und Wasser beschossen, beim Sonnenstich und dem Ertrinkenden sich noch Lustig machen √ľber die Personen, Bilder machen ohne erste Hilfe zu leisten bzw. den Notruf zu w√§hlen.  Anscheinend kam dies gut an, denn es gab tollen Beifall f√ľr diese √úbungen.

Alles zusammen mit dem auch tollen Wetter lie√ü diesen Tag der offenen T√ľr zu einer erfolgreichen Veranstaltung werden.

Auch im Jahr 2020 wird die OF Gr√∂bers versuchen, wieder einen Tag der offenen T√ľr durchzuf√ľhren, um Mietgliederwerbung und Brandschutzerziehung mit einem interessanten neuen Thema zu verbinden und auch auf Probleme aufmerksam zu machen.

 

Text und Bilder: Karsten Stephan

P5250089 

Foto 1: Eine von mehreren Stationen der Fire-Games

P5250093

Foto 2: Mit Aufstellern wurde auf Gewalt gegen Einsatzkr√§fte hingewiesen 

 

√úbergabe einer neuen Fahrzeughalle bei der Ortsfeuerwehr Beuna (Stadt Merseburg)

Am 21.05.2019 konnte nach einem Jahr Bauzeit die neue Fahrzeughalle der Ortsfeuerwehr Beuna (Stadt Merseburg) feierlich eingeweiht werden. Bereits seit mehreren Jahren fanden Planungen zum Bau einer gr√∂√üeren, moderneren Unterstellm√∂glichkeit f√ľr das im Jahr 2016 angeschaffte L√∂schgruppenfahrzeug statt. Zum einen war die alte Fahrzeughalle zu klein f√ľr das neue Fahrzeug, zum anderen war die r√§umliche Trennung √ľber 400 Meter zwischen Fahrzeug und Sozialr√§umen - gerade im Einsatzfall - eine enorme Belastung f√ľr die Einsatzkr√§fte. Nachdem zwischen vier Standorten ausgew√§hlt wurde, setzte sich die Variante neben dem Gemeindezentrum, Am Wassergraben in Beuna durch. Hier entstand seit der Grundsteinlegung im August 2018 eine Fahrzeughalle f√ľr das LF 10 samt Schlauchanh√§nger. Neben einem Werkzeugbereich ist ebenfalls ein Schlauchlager integriert. In den kommenden Jahren sollen dann in einem zweiten Bauabschnitt die Sozial- und Sanit√§rr√§ume verlegt und grundlegend erneuert werden.

Am 21.05.2019 √ľbergab der Oberb√ľrgermeister der Stadt Merseburg, Herr Jens B√ľhligen, das neue Geb√§ude an die Feuerwehr Beuna.
Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Beuna danken der Stadt Merseburg sowie allen beteiligten Firmen und Unterst√ľtzern, die dieses Bauvorhaben finanziert, geplant und realisiert haben.

Text und Bilder: Tony Panse

IMG_9030

Bild 1: Oberb√ľrgermeister Jens B√ľhligen √ľbergibt das neue Geb√§ude an den Wehrleiter Sascha Benz und den stv. WL Christoph Wanke

IMG_9060Bild 2: Die Mitglieder der Beunaer Feuerwehr präsentieren sich vor dem neuen Anbau

 

Brandschutzerziehung in Grundschulen der Gemeinde Kabelsketal

Unser Bundesland Sachsen-Anhalt w√ľnschte, dass die Feuerwehren in den Grundschulen, die in ihrem Ausr√ľckebereich liegen, Brandschutzerziehung durchf√ľhren sollen.

Neu ist dies nicht f√ľr uns als Feuerwehr, dass aber die Klassenstufen 1-4 einbezogen werden sollten und dies in einem vorgeschriebenen Zeitfenster erfolgen sollte, war schon neu f√ľr uns.

Durch den Gemeindejugendwart wurden mit den betreffenden Ortsfeuerwehren und den Grundschulen in Dieskau und Gr√∂bers spezielle Vorbereitungen getroffen, um diese Brandschutzerziehung f√ľr alle - Kinder, Schulen und Feuerwehr – zu einem Erfolg werden zu lassen.

Da das Ger√§tehaus der OF Gr√∂bers direkt neben der Grundschule liegt, bot es sich an, diese Schulung im und am Ger√§tehaus durchzuf√ľhren.

Am 21.03.2019 besuchten die ersten und zweiten Klassen und am 22.03.2019 die dritten und vierten Klassen f√ľr jeweils 2,5 Stunden die Feuerwehr.

Alle bekamen nach der Begr√ľ√üung in einem lustig aufgebauten Vortrag Informationen √ľber die Notruftelefonnummern, die Aufgaben der Feuerwehr und die Entstehung eines Feuers. Das Gelernte wurde auch wiederholt.

Es wurde auch dar√ľber informiert, welche Strafen bei Brandstiftung oder Notrufmissbrauch drohen

Danach wurden in einen Stationsbetrieb die unterschiedlichen Schutzbekleidungen vorgestellt bzw. ausprobiert sowie Fahrzeuge und Geräte vorgestellt.

F√ľr die 1. Und 2 . Klassen wurde im Rauchdemohaus, das als gro√ües Puppenhaus gestaltet ist, die Funktion der Rauchmelder gezeigt und wie man mit √Ėffnen und Schlie√üen von Fenstern und T√ľren im Haus den Brandrauch (Diskonebel) nicht so schnell ins Treppenhaus l√§sst, um das Treppenhaus als Rettungsweg noch nutzen zu k√∂nnen.

Mit den 3. und 4. Klassen wurden kleine selbsterarbeitete Experimente durchgef√ľhrt, wo versucht wurde zu zeigen, wie ein Nutz- bzw. Schadensfeuer entstehen aber auch schnell und effektiv das Schadensfeuer bek√§mpft werden kann. Dies erkl√§rt unter verschiedensten Aspekten wie z.B. Eigenschutz funktioniert und dass man sich selbst nicht √ľbersch√§tzten sollte beim L√∂schen.

Dann wurde in einer Feuerschale etwas Holz entz√ľndet und mit einem Pulverfeuerl√∂scher wieder gel√∂scht. Die L√∂schwirkung zu zeigen, war der eine, aber auch was L√∂schpulver zum Beispiel ist und wie ein Handfeuerl√∂scher funktioniert, ein weiterer Gesichtspunkt.

Abschluss f√ľr alle war ein Gruppenfoto und die √úbergabe von Stundenpl√§nen und Urkunden mit den Maskottchen der Kinder- und Jugendfeuerwehr Lella, Lotta und Honck die zur erfolgreichen Teilnahme an der Brandschutzerziehung gratulieren. 

Die R√ľckmeldung der Teilnehmer war recht gut und wenn alle, die an diesem Tag vom Eintritt in die Kinder- bzw. Jugendfeuerwehr geredet  hatten, Ernst machen, haben wir keine Mitgliederprobleme bei den 8-12-j√§hrigen mehr. Warten wir es ab!

Am 28.03.2019 fand die Brandschutzerziehung in der 2. Grundschule der Gemeinde Kabelsketal im Ortsteil Dieskau statt. Die Ortsfeuerwehr Dieskau-Zwintsch√∂na und die OF D√∂lbau versuchten in einer ganzt√§gig durchgef√ľhrten Veranstaltung allen 8 Klassen der Schule viel Wissenswertes zu diesem Themen spielerisch zu vermitteln.

Auch hier war die R√ľckmeldung der Sch√ľler, der Lehrer und der Feuerwehr gut.

Anfang Juni fand auch die Auswertung mit den beteiligten Ortsfeuerwehren statt.

Spa√ü hat es allen Wehren gemacht, mit den Kindern Brandschutzerziehung durchzuf√ľhren. Auch wenn es schwer war, an Tagen in der Woche die Leute zu motivieren, vor oder nach ihrer eigentlichen Arbeit die umfangreichen Schulungen durchzuf√ľhren.

Ob es aber immer alle Klassenstufen der Grundschule sein m√ľssen, oder jedes Jahr nur eine gewisse Klassenstufe einbezogen werden sollte, muss √ľberdacht werden. Denn immer etwas Neues, Interessantes zu finden, wird schwer. Gewisse Themen wie Notruf, Brandentstehung und erste Hilfe √§ndern sich nicht so schnell und wem w√ľrde eine st√§ndige Wiederholung Spa√ü machen?

Auch das vom Land Sachsen-Anhalt gesetzte Zeitfenster ist ung√ľnstig, denn so konnte das Rauchhaus, das der Kreisfeuerwehrverband bereitstellt, in Gr√∂bers nur f√ľr die ersten und zweiten Klassen genutzt werden, da andere Feuerwehren im Landkreis dies auch brauchten. Dies ist nur ein Beispiel.

Es kamen insgesamt √ľber 100 Stunden geleistete Dienstzeit zusammen, um die Aktion vorzubereiten, durchzuf√ľhren und alles wieder auf- und wegzur√§umen. Deshalb auch ein Dank f√ľr diese √ľberdurchschnittliche Unterst√ľtzung an alle Kameradinnen und Kameraden!

Die Feuerwehren werden auch weiterhin Brandschutzerziehung in Kitas, dem Hort, den Grund- und der Sekundarschule durchf√ľhren - nicht nur, weil es eine ‚ÄěPflichtaufgabe“ ist - auch weil es meistens viel Spa√ü macht den Kindern etwas zu vermitteln, was sie vielleicht bef√§higt, zur richtigen Zeit helfen zu k√∂nnen bzw. auch einen richtigen Notruf absetzen zu k√∂nnen.

 

Text: Karsten Stephan

Fotos: Feuerwehr Kabelsketal

P3210029

Foto 1: Das Rauchdemohaus in Aktion

P3220083

Foto 2: Die Funktion der Feuerl√∂scher wird erkl√§rt 

 

Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Kabelsketal

Bereits am 15.03.2019 fand nach einjähriger Unterbrechung wieder eine Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Kabelsketal statt.

Da in dem Zeitraum seit der letzten Jahreshauptversammlung zwei Jahre liegen und die Gemeindewehrleitung, Sachgebietsleiter und B√ľrgermeister gewechselt haben, gab es bei vielen interessierten Mitgliedern die Frage: Wie wird diese Versammlung verlaufen und was wurde ge√§ndert im Vergleich zu anderen Versammlungen dieser Art?

Rund 100 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung und der aktiven Abteilungen aller 6 Ortsfeuerwehren sowie ca. 20 G√§ste, die sich aus Gemeindeverwaltung, Gemeinderat, Vereinen sowie dem Kreisfeuerwehrverband und der Vertretung des Kreisbrandmeisters zusammensetzten, folgten dem Rechenschaftsbericht des Gemeindewehrleiters, der stellv. Gemeindewehrleiter, des Gemeinde-Kinder- und Jugendfeuerwehrwarts, den Berichten der Ortswehrleiter sowie den Worten des B√ľrgermeisters, der Verwaltung und der G√§ste.

Einige interessante Daten aus diesen Berichten seien hier vorgestellt.
Die Gemeindefeuerwehr Kabelsketal mit ihren 6 Ortsfeuerwehren hatte Ende 2018 136 aktive Mitglieder, darunter immerhin 19 Frauen. 76 Frauen und Männer sind in der Alters- und Ehrenabteilung. 60 Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr, davon 16 Mädchen. In 5 Ortsfeuerwehren gibt es auch Kinderfeuerwehren. 58 Kinder werden dort altersgerecht ausgebildet mit der Hoffnung,
dass sie
ihr aktuelles Hobby ein Leben lang aus√ľben.

Mit all diesem Personal und - trotz der finanziellen schwierigen Situation der letzten Jahre - mit guter und einsatzbereiter Technik, wurde zu 165 Eins√§tzen ausger√ľckt. Teilweise wurde nur eine Ortsfeuerwehr, je nach Alarmstichwort, alarmiert. Es gab aber auch mehrere Eins√§tze, wo alle 6 Ortsfeuerwehren gleichzeitig gefordert waren. Das Einsatzspektrum reichte von Br√§nden, inklusive vieler ausgel√∂ster Brandmeldeanlagen, √ľber Verkehrsunf√§lle, Absicherungen, Tragehilfen, Gefahrgutunf√§lle und Unwetterschadenslagen bis zu √úbungen.

Um dies all ordnungsgemäß abarbeiten zu können, bedarf es regelmäßiger Aus- und Fortbildungen.

Neben den standortbezogenen Ausbildungen besuchten viele Mitglieder Lehrg√§nge auf Gemeinde-, Landkreis- und Landesebene. Das Interesse an weiteren Lehrg√§ngen war da, konnte aber mangels Lehrgangspl√§tzen und aus Zeitgr√ľnden nicht verwirklicht werden.

Um auch positiv in die Zukunft zu sehen, war auch viel Interesse beim Vortrag √ľber die Nachwuchsarbeit festzustellen. So versuchen die Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte in den Wehren eine Mischung aus Spa√ü, Spiel, Sport und Ausbildung hinzubekommen, um alle bei der Stange zu halten.

Als wichtigste Veranstaltungen sind die gemeinsamen Zeltlager auf Gemeinde- und Landkreisebene und Ausfl√ľge bzw. Fahrten aller interessierter Jugendlicher zu sehen.

Nat√ľrlich war auch von allen Rednern Dank und Anerkennung f√ľr die geleistete Arbeit und die aufgebrachte Zeit zu h√∂ren. Es macht die Kameradinnen und Kameraden stolz, wenn auch Nichtfeuerwehrleute dies anerkennen.

Die Feuerwehr hat einen guten Ruf bei vielen Menschen und den Rest der Leute hei√üt es auch noch davon zu √ľberzeugen. Denn Arbeit und Baustellen bei der Feuerwehr gibt es noch genug.

Hauptaufgabe ist es immer, zeitgerecht und effektiv helfen zu k√∂nnen. Und hierf√ľr ben√∂tigt die Feuerwehr neue personelle Unterst√ľtzung, die dann auch ausgebildet werden muss.

Der Nachwuchs aus der Kinder- und Jugendfeuerwehr wird aktuell nicht den Bedarf an aktiven Mitgliedern decken k√∂nnen. Gl√ľcklicherweise steigen die Gewerbeansiedlungen und die Einwohnerzahlen in der Gemeinde. Damit steigen aber auch die Anforderungen an das Einsatzspektrum und die Arbeit im Vorbeugenden Brandschutz. Das Thema Unwetterlagen - insbesondere Starkregen, Sturm und lange Trockenzeiten - werden sicherlich auch verst√§rkt die Feuerwehr fordern.

Auch w√§hrend der Veranstaltung wurden Kr√§fte und Mittel alarmiert, um einen Wohnungsbrand - nicht weit vom Veranstaltungsort - zu l√∂schen. Gl√ľcklicherweise wurden Dank der installierten Rauchmelder in dem Mehrfamilienhaus andere Mitbewohner schnell aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr.

Dadurch konnte schnell geholfen werden und der Schaden hielt sich in Grenzen.

Die, die sich jahrelang in der Feuerwehr einbringen und regelm√§√üig weiterbilden und dann aufgrund ihrer erfolgreich abgeschlossenen Lehrg√§nge bef√∂rdert werden sollen, sollten auch bei solchen Veranstaltungen geehrt werden. Denn wer wei√ü schon am besten, was zum Beispiel 60 Jahre - ja mehrere Mitglieder wurden f√ľr 60 Jahre Mitarbeit in der Feuerwehr geehrt - Mitarbeit in der Feuerwehr hei√üen.

65 Bef√∂rderungen und Ehrungen wurden an diesem Abend durchgef√ľhrt. Ehre, wem Ehre geb√ľhrt.

In den Schlussworten wurde sich nochmals f√ľr das geleistet Arbeitspensum und die Anwesenheit bedankt.

Des Weiten hofft man, dass auch weiterhin die Unterst√ľtzung der Mitglieder so bleibt und bei auftretenden Problemen fair, ehrlich und offen miteinander umgegangen wird.

Nur gemeinsam werden Mitglieder, Ortswehrleitung, Gemeindewehrleitung und die Gemeinde die Aufgabe, Retten – L√∂schen – Bergen – Sch√ľtzen, umsetzen k√∂nnen.

Unter den meisten anwesenden Feuerwehrleuten kam die vorbildlich organisierte Jahreshauptversammlung gut an, da ein umfassender R√ľckblick aus Sicht der Gemeinde, der Gemeindefeuerwehr und der anderen Ortsfeuerwehren zur Sprache kam.

 

Text und Bild: Karsten Stephan

P3120277

Foto: Ausbildung in einem Brandcontainer bei bis zu 500¬įC

 

Besichtigung des Eisenbahnknotens Gröbers im Rahmen eines OTS

Aufgabe der Feuerwehr ist es auch, sich regelmäßig weiterzubilden und dies beinhaltet auch, neue große Objekt vor Inbetriebnahme zu besichtigen, um im Einsatzfall schnell und effektiv helfen zu können.

Solche vor-Ort-Termine werden auch regelm√§√üig wiederholt, um brandschutzrelevante Sachen zu kontrollieren und neue Mitglieder zu schulen  bzw. einzuweisen.

Da in der Nacht vom 01.03. zum 02.03.2019 der Eisenbahnknoten Gröbers aufgrund von Baumaßnahmen gesperrt war, bot die Deutsche Bahn, Bereich Netz, uns so einen vor-Ort-Termin an.

Mehr als 40 Mitglieder aller 6 Ortsfeuerwehren der Gemeindefeuerwehr Kabelsketal teilten sich in 3 Gruppen und nutzen von 22.00 Uhr bis 01.00 Uhr diese Möglichkeit.

Zwei Gruppen liefen gro√üe Teile des Eisenbahnknotenpunktes ab, das sind in der L√§nge mehr als 2 Kilometer, bis zu 9 Gleise nebeneinander, dies in unterschiedlichen H√∂hen und bis zu 6 L√§rmschutzw√§nden nebeneinander, wo aber die Fluchtt√ľren nicht in der gleichen H√∂he bzw. Ebene liegen.

Gezeigt wurden Durchbohrungen f√ľr die L√∂schwasserversorgung in den L√§rmschutzw√§nden, Einspeisungen von Strom in die Oberleitungen, warum man einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zur nicht geerdeten Oberleitung einhalten muss. Denn da in dem Knotenpunkt auch 2 Unterf√ľhrungen anderer Gleise sind und dort mit Rettungsmitteln, z.B. tragbaren Leitern, man schnell helfen k√∂nnte, um die bis zu 8 Meter H√∂henunterschied ausgleichen zu k√∂nnen, aber man damit auch schnell in den Sicherheitsabstand geraten k√∂nnte. Und was Strom mit dem menschlichen K√∂rper machen kann, sollte man wissen.

Ziel ist es helfen zu k√∂nnen, aber auch das den Einsatzkr√§ften nichts geschieht. 

Ein weiterer Aspekt war, die Funkverbindung zu √ľberpr√ľfen. Da die Feuerwehr schon mehrfach im Knotenpunkt ge√ľbt hatte, so z.B. im Jahr 2015 mit einer Gro√ü√ľbung, die auch Nachts stattfand, und es dort zu Funkproblemen kam.

Die Feuerwehr arbeitet seit einiger Zeit mit unterschiedlichen Funkarten im Digitalfunk. Bei beiden Arten kann man nicht von jedem Punkt zu jedem anderen Punkt eine Verbindung herstellen. Dies ist abh√§ngig zum Beispiel von der Entfernung, der Oberleitung, den L√§rmschutzw√§nden, den H√∂henunterschieden, den Betonunterf√ľhrungen und z.B. dem Wetter.

Getestet wurde, dass mittig, au√üerhalb neben der Strecke, auf erh√∂hten Punkten die Funkmeldungen weitergeleitet werden. Dies als einfachste M√∂glichkeit klappte gut. Es gibt auch technische M√∂glichkeiten, die Schwierigkeiten zu umgehen, aber daf√ľr m√ľssen ausreichend Technik und vor allem Einsatzkr√§fte vor Ort sein.

Dass diese Ausbildungen und regelmäßige Weiterbildungen nötig sind, zeigt sich, da es regelmäßig zu Einsätzen bei der Bahn kommt.

Es muss nicht immer gleich ein schweres Zugungl√ľck mit Toten wie im M√§rz 1990 in Gr√∂bers sein. So gab es im Knotenpunkt Gr√∂bers, der seit den 90er Jahren um- und ausgebaut wurde, fr√ľher 3-4 Gleise nebeneinander. Heute sind bis zu 9 Gleisen auf unter schiedlichen H√∂hen vorhanden, auf denen auch schon mehrfach Bahndammbr√§nde, Lokbr√§nde und Personensch√§den aufgetreten, bei denen menschliches Leid entstand und die Feuerwehr zum Einsatz kam.

Mit dem Landkreis Saalekreis werden zusammen Einsatzpl√§ne erarbeitet, sodass im Ereignisfall schnell ausreichend Einsatzkr√§fte und Technik alarmiert werden k√∂nnen. Wir hoffen aber, dass die ICE mit ihren teilweise 300km/h Fahrgeschwindigkeit, IC, S-Bahnen und diverse G√ľterz√ľge, welche den Knotenpunkt Gr√∂bers passieren, immer unfallfrei bleiben.

 

Text: Karsten Stephan

Bilder: FF Gröbers

P3200025

Foto 1: Teile der Strecke im Bereich Haltepunkt Gröbers

 

P3201429

Foto 2: gro√üe H√∂henunterschiede pr√§gen in mehreren Bereichen den Eisenbahnknotenpunkt Gr√∂bers  

 

P3011188

Foto 3: : L√∂schwasserdurchf√ľhrungen durch die L√§rmschutzw√§nde

 

 

Forstrallye in den Spielberger Hängen

Abweichend von der Tradition, die Forstrallye der Jugendfeuerwehren des Brandschutzabschnittes II im Ziegelrodaer Forst stattfinden zu lassen, wurden Sie diesmal in den Spielberger Hängen veranstaltet.

a

Bild 1: Jugendfeuerwehr Spielberg Quelle: Spielberg JF

Da wir in den letzten Jahren aufgrund von Sturmsch√§den schon einmal ausweichen mussten, kam die Disskusion auf, doch nicht auch einmal die √Ėrtlichkeit zu wechseln und etwas Abwechslung rein zu bringen. Die Feuerwehr Spielberg mit Unterst√ľtzung der Pfingstburschen erkl√§rten sich bereit, die Forstrallye zu unterst√ľtzen.

b

Bild 2: Feuerwehr Obhausen Quelle: Obhausen JF

Am 23.03.2019 trafen sich 12 Jugendfeuerwehren aus dem BA2, um mit viel Freude und feuerwehrtechnischem Wissen an der Forstrallye teilzunehmen. Es galt, sieben Stationen zu meistern, darunter Leinenbeutelweitwurf, Schläuche und Armaturen, Knoten und Stiche und auch ein Wissensquiz. Diese Stationen verteilten sich rund um Spielberg auf einer Strecke von 4 km.

c

Bild 3: Feuerwehr Querfurt Quelle: Querfurt JF

Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren haben dabei Zusammenhalt, Teamgeist und auch die Stärke jedes Einzelnen trainiert.

h

Bild 4: Feuerwehr Teutschenthal Quelle: Teutschenthal JF

Dieses Jahr wurde die Veranstaltung durch die Hundestaffel Saalekreis S√ľd unterst√ľtzt. Sie zeigte den Gruppen der Wehren, was man mit einem ausgebildeten Hund alles machen kann. Von Man-Trailing bis zur Fl√§chensuche wurde alles vorgef√ľhrt.

d

Bild 5: Hundestaffel Saalekreis S√ľd Quelle: Thieme

     

Am Ende der Strecke wartete die Feuerwehr Alberstedt mit der ‚ÄěGulaschkanone“ und ihren Nudeln mit Feuerwehrso√üe auf die Kinder. Die Strecke hatte es in sich und St√§rkung musste sein.

f

Bild 6: Feuerwehr Niederschmon Quelle: Niederschmon JF

Mit vollem Bauch und zufrieden mit den erbrachten Leistungen gab es zu guter Letzt die Siegerehrung mit Unterst√ľtzung des Kreisbrandmeisters Robby Stock, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes  Michael Jahn, dem Brandschutzabschnittsleiter Frank Thieme sowie jeweils einem Vertreter aus den Gemeinden Weidaland und Teutschenthal sowie der Stadt Querfurt.

g

Bild 7: Feuerwehr Gatterstädt Quelle: Gatterstädt JF

Die Titelverteidiger der FW Gatterstädt aus dem letzten Jahr bewiesen wieder einmal ihr Können und nahmen den Wanderpokal wieder mit nach Hause. Gefolgt von den Feuerwehren Niederschmon und Farnstädt.

Text: Kristin Lorenz

 

Frauentreffen des Kreisfeuerwehrverbands in Teutschenthal

Anl√§sslich des internationalen Frauentags lud der Kreisfeuerwehrverband Saalekreis e. V. wieder zur gemeinsamen Feierlichkeit der Frauen am 9. M√§rz in die Feuerwache nach Teutschenthal ein. Monika Rode, Frauensprecherin des KFV, verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig die Rolle der Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren sei. Im Einsatzdienst besetzen die Kameradinnen immer √∂fter die Pl√§tze in den L√∂schfahrzeugen und arbeiten aktiv in Wehrleitungen mit. Besonders ist die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen zu erw√§hnen, bei denen die Frauen ebenfalls sehr aktiv und engagiert mitarbeiten. Kameradin Rode betonte, dass die Frauenarbeit in allen Feuerwehren gerade in Anbetracht der Personalsituation enorm wichtig sei, um weiterhin leistungsf√§hige Feuerwehren aufstellen zu k√∂nnen. Etwa 400 Frauen verrichteten im vergangenen Jahr ihren Dienst in den Feuerwehren im Saalekreis und nahmen an Eins√§tzen, Ausbildungen und sogar Wettk√§mpfen teil. Kamerad Robby Stock, Kreisbrandmeister des Saalekreises, bedankte sich besonders f√ľr die geleistete Arbeit bei den rund 80 anwesenden Frauen. Er verdeutlichte, dass die Arbeit in den rund 140 freiwilligen Feuerwehren im Landkreis in diesem Ma√üe wie sie aktuell stattfinde, nicht m√∂glich sei ohne die aktive Mitarbeit der Frauen. Begleitet wurde der Abend vom Teutschenthaler Carnevalsclub und deren Funkemariechen sowie mit musikalischer Untermalung durch einen DJ. Anwesend waren au√üerdem neben dem Kreisbrandmeister des Saalekreises, die Ortsb√ľrgermeisterin Martina Helbig sowie die Sachgebietsleiterin Katastrophenschutz, Andrea Spitzer, vom Landkreis. Einen besonderen Dank sprach Kameradin Rode der Frauengruppe Teutschenthal f√ľr die hervorragende Organisation aus.

 

Im kommenden Jahr l√§dt der Kreisfeuerwehrverband Saalekreis e. V. die Kameradinnen am 21.03.2020 ins Sch√ľtzenhaus nach M√ľcheln ein.

Text und Bilder: Tony Panse

WhatsApp Image 2019-03-14 at 04.41.36

Bild 1: Die Frauen nutzten die Gelegenheit, um sich √ľber Feuerwehrthemen auszutauschen

WhatsApp Image 2019-03-14 at 04.42.23

Bild 2: Gruppenbild der Teilnehmerinnenund Teilnehmer

 

Winterfeuer in Gröbers, die Feuerwehr bedankt sich

Am 12.01.2019 fand das mittlerweile zur Tradition gewordene Winterfeuer im Kabelsketal, Ortsteil Gr√∂bers statt. Wie auch in den zur√ľck liegenden Jahren sammelte die Ortsfeuerwehr Gr√∂bers mit Unterst√ľtzung des Bauhofes und der Kinder- und Jugendfeuerwehr am Vormittag die Weihnachtsb√§ume ein.

Da der Wetterbericht mit Wind und Regen nicht so rosig aussah waren wir positiv √ľberrascht das unser Winterfeuer doch so viele G√§ste anzog, was uns ehrlich gesagt auch etwas stolz macht.  

Nach dem entz√ľnden des Feuers nutzten viele G√§ste das Feuer um sich zu w√§rmen.

Im Ger√§tehaus ging es w√§hrenddessen sehr entspannt und heiter zu. Man nutzte die Gelegenheit zu einem Schw√§tzchen mit Nachbarn und Freunden und man merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging. F√ľr die kleinen G√§ste hatte die Kinder- und Jugendfeuerwehr ein Kinderland eingerichtet, in welchem Waffeln gebacken worden, Bilder ausgemalt und auf der H√ľpfburg sich so richtig ausgetoppt werden konnte.

F√ľr die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Gr√∂bers und deren Familien ist dieses Winterfeuer ein Tag bei der Feuerwehr bzw. f√ľr die Feuerwehr. Viele Arbeiten vor, w√§hrend und nach der Veranstaltung standen an. Viele nehmen sich f√ľr diesen Tag nicht anderes vor und auch nur dadurch, kann diese Veranstaltung zu einer gelungenen Veranstaltung werden.

Einige j√ľngere Mitglieder nutzen die Absicherung und Ab L√∂schung des Winterfeuers um Erfahrungen bei dem Umgang mit der Technik zu sammeln und Tipps und Tricks √§lterer Mitglieder auszuprobieren. Die OFw Osm√ľnde unterst√ľtzte uns mit ihrem Gro√ütankl√∂schfahrzeug was um viel Arbeit und Zeit erspart eine lange Schlauchleitung zur Absicherung und ab L√∂schung zu verlegen. Gleichzeit dient dieses untereinander helfen dem gegenseitig kennenlernen der Technik der Nachbarwehren. Doppelter Nutzen also.

Die Veranstaltung verging wie im Fluge und es gab wie schon berichtet viel Positives zu h√∂ren. Dies macht uns Mut auch weiterhin Veranstaltungen f√ľr unsere G√§ste und B√ľrger unserer Gemeinde zu machen und hier die M√∂glichkeit zu nutzen, uns vorzustellen und Mitgliederwerbung zu betreiben. Denn die gr√∂√üte Freude f√ľr uns w√§re, wenn jemand in der aktiven Abteilung, bzw. auch in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr mitmacht und uns bei unserer Hauptaufgabe

                           ‚Äě Retten – L√∂schen – Bergen –Sch√ľtzen“  unterst√ľtzt.

Zumindest hat ein Kind schon den Weg zu unserer Kinderfeuerwehr gefunden.

Mehrere G√§ste nutzen schon w√§hrend der Veranstaltung die M√∂glichkeit Fragen zu stellen wie man der Ortsfeuerwehr Gr√∂bers helfen bzw. sie unterst√ľtzen kann.

Die Ortsfeuerwehr Gr√∂bers plant 2019 weitere  Veranstaltungen f√ľr die B√ľrger und G√§ste. Hier steht nicht die Unterhaltung im Vordergrund, sondern unteranderem das Verst√§ndnis und Interesse an der Mitarbeit f√ľr die Feuerwehr zu wecken.

Denn Hilfe kann jeder mal brauchen, oder nicht? Mal sehen ob noch weitere neue Mitglieder in der nächsten Zeit den Weg zur Feuerwehr finden. Wir werden es dann berichten.

 

 

Text: K. Stephan f√ľr die OF Gr√∂bers 

Foto: OF Gr√∂bers – Das Winterfeuer wurde auch f√ľr Ausbildungszwecke genutzt 

21

Bild 1: Das traditionelle Neujahrsfeuer

 

Gemeinsame Ausbildung im BA IV: Truppmannlehrgang Teil 1 erfolgreich bestanden

Wie schon in den zur√ľckliegenden Jahren f√ľhrten die Feuerwehren der Gemeinden Bad D√ľrrenberg, Kabelsketal, Leuna und Schkopau, die im Brandabschnitt 4 des Saalekreises zusammengefasst sind, ihre Feuerwehrgrundausbildung ‚ÄěTruppmann Teil 1“  gemeinsam durch.

Dieser aus 70 Unterrichtseinheiten a 45min bestehenden Lehrgangs fand von Ende Oktober 2018 bis  Februar 2019 in den jeweiligen Feuerwehren der Teilnehmer statt.

Die Themen eines solchen Lehrgangs reichen von der Ersten Hilfe, √ľber Ger√§tekunde, Verlegen von Schl√§uchen, Brennen und L√∂schen, Umgang mit tragbaren Leitern was bei der Feuerwehr Rettungsger√§te sind, Aufgaben der Einsatzkr√§fte im Einsatz  und vielen mehr.

Nach theoretischem erlerntem Wissen folgte die Umsetzung ins  Praktische. Und wie lautet ein Sprichwort, ‚Äě √úbung macht den Meister“, und es wurde ge√ľbt bis es funktioniert und der Lernerfolg da war. Ziel ist es da nicht jemanden zu √§rgern, sondern im Einsatzfall helfen zu k√∂nnen und nicht das der jeweiligen Einsatzkraft geholfen werden muss. Denn oftmals hat man nur ein kleines Zeitfenster um effektiv helfen zu k√∂nnen.

 

Nicht nur die Vermittlung des Lehrstoffes war das Ziel, auch das untereinander kennen lernen der Teilnehmer, der Ger√§teh√§user und Technik sollte damit  verbunden werden.

Dieses  Wissen √ľber die Verteilung und Vorhandensein der Technik hat bei vielen gr√∂√üeren Eins√§tzen

schon oft geholfen, die Einsätzen effektiver und schneller abzuarbeiten.

Der Lehrgang wurde von einem Foto- und Videoteam der GFw Leuna begleitet die aus dem gemachten Foto- und Videomaterial einen Film zusammenstellen werden. Darauf sind nat√ľrlich alle Teilnehmer und Ausbilder sehr gespannt, und sich mal selber im Film zu sehen, hat man auch nicht jeden Tag.  

Die insgesamt 27 weiblichen und m√§nnlichen Teilnehmer haben alle ihre Abschlusspr√ľfung erfolgreich bestanden und m√ľssen nun beim zweiten Teil der Ausbildung, die in ihren OFw durchgef√ľhrt wird, das Erlernte festigen und an ihre spezielle Einsatztaktik und Technik herangef√ľhrt und geschult werden.

Erst dann und mit weiteren Lehrg√§ngen, z.B. dem Sprechfunkerlehrgang, d√ľrfen sie im Einsatzdienst voll eingesetzt werden.

Die Ausbilder w√ľnschten den Teilnehmern zum Abschluss weiterhin viel Spa√ü bei ihrem Hobby ‚ÄěFeuerwehr“ und bedanken sich f√ľr die gute Disziplin und Mitarbeit w√§hrend des Lehrganges.

 

Text K. Stephan – GFw Kabelsketal

Bild 1:  1x Abschlussgruppenfoto; 

 

Bild 2:  Praktische Ger√§tekunde 

 

Bild 3: die Teilnehmer des Lehrgangs

 

 

Pressemeldungen 2019